Automatischer Besuchertausch

Besuchertausch-Systeme dienen dazu, verschiedenste Websites bekannter zu machen. So wird kostenlos für Websites geworben. Dennoch wird automatischer Besuchertausch auch als Hilfsmittel für Spieler eines Bettel- oder Diebspiel verwendet. Punkte erhält man, indem man sich die Seiten in einer sogenannten Surfbar der anderen Mitglieder ansieht. Diese Punkte können anschließend dafür verwendet werden, damit die eigenen Seiten in der Surfbar anderer User angezeigt werden.

Grundsätzlich gibt es zwei Arten: Der automatische Tausch funktionert so, dass der User nichts klicken muss. Ist die Zeit abgelaufen, wird die nächste Website automatisch angezeigt. Für jede angezeigte Website erhält man einen Punkt, der anschließend gegen eigene Werbung eingetauscht werden kann. Jede dieser Websites muss man sich hingegen gezwungenermaßen selbst ansehen, um überhaupt Punkte zu bekommen.

Ein großer Nachteil dieser Methode liegt auf der Hand: Auch die anderen User sehen sich die Seiten nur sehr selten an. Im Gegensatz zu manuellen Systemen ist die Quote ‘WebSite angezeigt’ – zu – ‘WebSite von einem realen User auch gesehen’ um ein Vielfaches geringer. Hierbei muss aber auch bedacht werden, dass dies ein Nachteil für alle Teilnehmer ist. Mit einer Bestätigung, die verhindert, dass die Surfbar ungesehen über Nacht durchlaufen kann und alle 20-90 Minuten erfolgt, haben einige, moderne Tauscher dieses Problem geschickt gelöst. Experten halten oftmals nicht viel von solchen Systemen. Ihrer Meinung nach ist es nicht nur wirkungslos, sondern sorgt zwar für mehr Traffic, also Datenaustausch, aber nicht für mehr reale Besucher.

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