SMM

Social Media Marketing (SMM) erobert mehr und mehr den Markt. Denn es melden sich immer noch täglich weltweit neue Mitglieder bei den großen sozialen Netzwerken an. Diese Social Media Netzwerke à la Facebook bieten alle schnellen Zugang zu Informationen der Online-Freunde und aller Unternehmen, Initiativen, Vereinen usw., die man in die Freundesliste mit aufgenommen hat. So ersetzt Social Media schon teilweise den E-Mail-Verkehr und lässt viele Menschen am Privat- und Berufsleben teilnehmen. Für den einzelnen User kann dies Probleme mit sich bringen, da seine Social Media Daten für Marketing genutzt werden oder teilweise von Personen eingesehen werden können, die nicht unbedingt Zugang darauf haben sollten (z.B. der Chef). Doch für Unternehmen und die Werbebranche bringt SMM fast nur Vorteile. Der größte Vorteil ist dabei, dass beim Empfehlungsmarketing über Facebook und Co. die Werbung auch tatsächlich bei der gewünschten Zielgruppe ankommt.

Denn die User, die bestimmte Werbung über Social Media erhalten, werden aufgrund ihres Nutzerverhaltens ausgewählt und bekommen automatisch generierte Banner ihren Interessen entsprechend präsentiert. Dies ist (wenn man als User Werbung als Finanzierung der sozialen Netzwerke anerkennt) auch für die Nutzer von Vorteil, denn Werbung ist schließlich oftmals eine gute Empfehlung, auf die man gerne eingeht. Und Onlineshopping (auch über Empfehlungsmarketing) boomt wie nie zuvor.

Es existieren viele verschiedene soziale Netzwerke mit unterschiedlichen Nutzungsarten und unterschiedlichen Strategien für das SMM. Während bei Twitter im Prinzip nur Links und sehr kurze Nachrichten ausgetauscht werden und MisterWong nur Online-Lesezeichen darstellen, können bei Myspace, Studi– und SchülerVZ sowie Xing, Facebook und LinkedIn umfangreiche Profile angelegt werden und ein großer Teil der eigenen Persönlichkeit dargestellt werden – das ist für das Empfehlungsmarketing sehr vorteilhaft. Auch ein Youtube-Account ist ein gutes Instrument für das Empfehlungsmarketing, wird aber oftmals nur angelegt, um Videos anzusehen, die erst ab 18 Jahre freigegeben sind. Myspace ist eine Social Media Plattform, die für Musikliebhaber gedacht ist. Ähnlich wie auf last.fm oder simfy.de teilt man hier vor allem seinen Musikgeschmack mit – eine ideale Plattform für Musik SMM wie Konzerttickets oder MP3-Downloads aber auch Lifestyle- und Fashionthemen. Bei Facebook, StudiVZ, Xing und LinkedIn stehen meist so viele Informationen der User in ihren Profilen, dass ein zielgruppengenaues Marketing für fast alle Produkte und Dienstleistungen möglich ist, ebenso bei Youtube (falls die User aktiv sind).

Beim Empfehlungsmarketing können sich Unternehmen in vielen Bereichen engagieren. Wichtig ist vor allem: Aufmerksamkeit (durch SMM) erregen und die User mit der Marke vertraut machen. Das erreicht man durch besonders interessante Werbung (Viral Marketing), welche sich die User online anschauen können und/oder durch Einblicke in das Unternehmen. Denn viele Menschen sind sehr interessiert daran, wie eine Firma arbeitet, was sie als nächstes vorhat usw. Über Social Media auf z.B. Facebook lässt sich das sehr gut mit einem frischen und jungen Image erreichen. Soziale Netzwerke sind ultraschnell in der Veröffentlichung und erreichen auf einen Schlag sehr viele Menschen. Zudem gelten sie als cool und angesagt. Deswegen sind Unternehmen, die sich professionell auf sozialen Netzwerken wie Facebook präsentieren, beim Marketing im Vorteil. Wer die Werbung über Online Marketing außer Acht lässt, wird schnell abgehängt werden.

Ein weiteres Betätigungsfeld ist die Generierung von Usercontent. Neue Konsumenten vertrauen auf Social Media und damit das Empfehlungsmarketing mehr als der klassischen Werbung, da sie mit eingebunden werden und das Gefühl bekommen, eine Stimme im Unternehmen zu haben. Der usergenerierte Content in Form von Kommentaren auf z.B. Facebook oder Youtube, Foreneinträgen oder Reviews (z.B. Amazon oder bei Shopempfehlungen auf MisterWong) ist gleichzeitig auch weitgehend kostengünstige Suchmaschinenoptimierung. Die Meinung im SMM von den Konsumenten zu lesen, hilft vielen Unternehmen auch in der Produktentwicklung weiter – z.B. durch Umfragen, denen sich die Nutzer gerne stellen. Letztendlich spielt auch immer das Viral Marketing beim SMM eine Rolle. Wenn durch eine ungewöhnliche Online-Aktion die Aufmerksamkeit für eine Marke sehr prägnant ausgebaut wird, verschicken die Besucher gerne den Link – dieses Schneeballsystem (im positiven Sinne) des Empfehlungsmarketing kann aus einem einzigen interessierten Youtube-Nutzer innerhalb von Stunden tausende Besucher generieren.

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